Niklas Hawener

Niklas Hawener

Ich bin Niklas Hawener, Web- & Softwareentwickler aus dem Saarland — und offen für neue Projekte. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Webentwicklung arbeite ich aktuell als Head of Web Development bei der zeit:raum Gruppe. In dieser Position habe ich Projekte für nationale und internationale Marken geleitet und umgesetzt.

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Tech

Fass mal 'nen Apfel an …

Kein guter Tag auf Arbeit und Apple releast das größte Schrottprodukt der gesamten Ankündigungswelle? Perfekt in Stimmung, würde ich sagen! Wir gehen rein. Es ist einfach ein MacBook Pro mit Touchscreen. Niemand braucht einen Touchscreen an seinem Laptop, niemand, noch nicht einmal die Menschen aus dem Ankündigungsvideo. Da wobbelt einfach eine Userin einen Blob im iOS-Simulator … es ist Touch-Bar-Level an Unnötigkeit.

Und es gibt nicht mal einen Twist mit 360°-Scharnier oder Swivel-Hinge und Apple-Pencil-Support oder irgendwas. Es ist einfach nur ein OLED-Screen (mit sehr guter Farbabdeckung), den ich befingern kann.

Aber hey, immerhin leuchtet der Apfel wieder, und ich denke, das reicht dem Mittelstands-Grafiker, um auf die Genialität von Apple komplett abzufeuern. Way to go, John Ternus, waaaaay to go.

Gedanken

2026-Smartphones sind Arsch

Mein Daily Driver ist aktuell das Pixel 9 Pro Fold, das langsam, aber sicher erste Altersschwächen zeigt; der Akku ist nicht mehr so fit, das Wireless Charging hat sich einfach von heute auf morgen verabschiedet und irgendwie habe ich weirde Software-Glitches, die laut Reddit auf ein defektes Motherboard zurückzuführen sein könnten (was auch das kaputte Wireless Charging erklären würde). Bevor sich der Kollege also in die ewigen Jagdgründe zu meinem HTC One X, meinem Palm Pre und anderen Vorgängern begibt, habe ich einen halben Sonntag investiert, um Optionen auszuloten. Und was soll ich sagen … das wirkt alles irgendwie nur noch wie ein riesengroßer Kompromiss. Gib mir doch einfach ein Google Pixel 12 Fold Mini im Formfaktor eines Galaxy Z Fold 8 mit Snapdragon 8 Elite Gen 6, 16 GB RAM, 6000 mAh, 200 g Gewicht, IP68-Zertifizierung, Stock-Android und Triple-Kamera-Array und ich bewerfe dich mit all meinen Kreditkarten, Google!

Ich glaub, ich zieh mir einfach wieder ein Nokia wie der Rentner, der ich bin …

Videospiele

DroidDeck, GameNative & Co.

Dass ich meinen AYN Thor über alles liebe, ist, glaube ich, kein Geheimnis, denn das Teil ist für mich der perfekte Retro-Handheld und die ausführliche Review auf meinem Blog hier ist eigentlich schon lange überfällig. Was die Android-Community aber gerade abreißt, damit sogar PC-Games lokal auf solchen Handhelds oder Smartphones laufen, ist wirklich geisteskrank. Die beiden berühmtesten Vertreter dieser Kategorie aktuell sind in meinen Augen DroidDeck, das von sich selbst behauptet, die SteamOS-Experience auf Android zu bringen, und GameNative, das Spiele in einer eigenen App in separaten Laufzeitumgebungen ausführt. Wenn ihr mehr über die beiden Apps erfahren wollt, dann gerne einmal weiterlesen.

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Entwicklung

DigUp revolutioniert die Suche

Ich liebe mein MacBook, aber wenn es eine Sache gibt, die Apple in meinen Augen wirklich nicht gut gelöst hat, dann ist es die verkackte Suche im Finder. Es dauert ewig, es gibt nicht wirklich Feedback, sie findet manchmal random Shit, der einfach null passt. Nimmt man jetzt aber einen cleveren Entwickler wie Abdur Rahim und dazu ein bisschen lokale KI-Magic von Google in Form von EmbeddingGemma 2, dann kommt dabei eine komplett lokale (die durchsuchten Dateiinhalte bleiben laut Entwickler auf deinem Rechner) und intelligente Suche mit KI-Unterstützung mit dem Namen DigUp heraus (als Beta auch verfügbar für meine Windows- und Linux-Kollegen). DigUp kann Dateinamen und Dateiinhalte durchsuchen, Texte auf Bildern & Screenshots finden, Passagen in Audio-Files anzeigen oder Stellen in Videos erkennen – das folgende GIF zeigt das ganz gut:

© Abdur Rahim / DigUp

Da fragt man sich doch, wieso sowas nicht schon längst standardmäßig so gebündelt in der Finder-Suche implementiert ist, aber Apple war sicher zu beschäftigt mit seinem CarPlay für die Kücheninsel "HomeView".

Tech

Microsofts magnetischer USB-C-Ladetrick

Microsoft hatte am 07. Oktober sein Surface-Event und nun ja … war halt langweilig. Zu seiner Verteidigung: wie so ziemlich jedes Tech-Event aktuell. Allerdings gab es eine Neuerung beim neu vorgestellten Surface Laptop Ultra, und zwar den neuen Ladeport. Anstatt wie in der Vergangenheit auf einen proprietären Lade-Anschluss zu setzen, wie auch Apple es mit MagSafe tut, hat Microsoft einen regulären USB-C-Port mit Magneten ausgestattet. Das wiederum hat zur Folge, dass man beim Nicht-Laden eben einen USB-C-Port mehr zur Verfügung hat. Microsoft ist sogar die Extra-Meile gegangen und hat das Ganze umgekehrt auch nutzbar gemacht, sodass das Ladegerät auch den Magnetanschluss hat und man dann mit dem regulären USB-C-Ende normale Geräte laden kann. Ziemlich nice overengineerter Shit, lieben wir.