Niklas Hawener

Niklas Hawener

Ich bin Niklas Hawener, Web- & Softwareentwickler aus dem Saarland — und offen für neue Projekte. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Webentwicklung arbeite ich aktuell als Head of Web Development bei der zeit:raum Gruppe. In dieser Position habe ich Projekte für nationale und internationale Marken geleitet und umgesetzt.

Area Biontech Cp Fixture Hager Karlsberg Kew Mueller Petergross Scheer
Entwicklung

DigUp revolutioniert die Suche

Ich liebe mein MacBook, aber wenn es eine Sache gibt, die Apple in meinen Augen wirklich nicht gut gelöst hat, dann ist es die verkackte Suche im Finder. Es dauert ewig, es gibt nicht wirklich Feedback, sie findet manchmal random Shit, der einfach null passt. Nimmt man jetzt aber einen cleveren Entwickler wie Abdur Rahim und dazu ein bisschen lokale KI-Magic von Google in Form von EmbeddingGemma 2, dann kommt dabei eine komplett lokale (die durchsuchten Dateiinhalte bleiben laut Entwickler auf deinem Rechner) und intelligente Suche mit KI-Unterstützung mit dem Namen DigUp heraus (als Beta auch verfügbar für meine Windows- und Linux-Kollegen). DigUp kann Dateinamen und Dateiinhalte durchsuchen, Texte auf Bildern & Screenshots finden, Passagen in Audio-Files anzeigen oder Stellen in Videos erkennen – das folgende GIF zeigt das ganz gut:

© Abdur Rahim / DigUp

Da fragt man sich doch, wieso sowas nicht schon längst standardmäßig so gebündelt in der Finder-Suche implementiert ist, aber Apple war sicher zu beschäftigt mit seinem CarPlay für die Kücheninsel "HomeView".

Tech

Microsofts magnetischer USB-C-Ladetrick

Microsoft hatte am 07. Oktober sein Surface-Event und nun ja … war halt langweilig. Zu seiner Verteidigung: wie so ziemlich jedes Tech-Event aktuell. Allerdings gab es eine Neuerung beim neu vorgestellten Surface Laptop Ultra, und zwar den neuen Ladeport. Anstatt wie in der Vergangenheit auf einen proprietären Lade-Anschluss zu setzen, wie auch Apple es mit MagSafe tut, hat Microsoft einen regulären USB-C-Port mit Magneten ausgestattet. Das wiederum hat zur Folge, dass man beim Nicht-Laden eben einen USB-C-Port mehr zur Verfügung hat. Microsoft ist sogar die Extra-Meile gegangen und hat das Ganze umgekehrt auch nutzbar gemacht, sodass das Ladegerät auch den Magnetanschluss hat und man dann mit dem regulären USB-C-Ende normale Geräte laden kann. Ziemlich nice overengineerter Shit, lieben wir.

Videospiele

Kommende Indie-JRPGs, auf die ich so RICHTIG Bock habe

Sea of Stars ist – allein schon durch die unfassbar schöne Pixel-Optik – eines meiner liebsten Retro-JRPGs der vergangenen Jahre. Das Gleiche gilt für Chained Echoes, das ich ebenfalls tief in mein Gamer-Herz geschlossen habe. Octopath Traveler 1, 2 und 0 wurden ebenfalls bereits weggesnackt. Findige Menschen würden jetzt behaupten, dass sich da ein Muster erkennen ließe und ja, ich stehe auf klassische Rollenspiele im Pixel-Art-Look. Da die Auswahl an Indie-Perlen in dem Genre aber doch recht begrenzt ist, habe ich mal meine drei heißesten (und hoffentlich bald erscheinenden) Kandidaten zusammengetragen. Forge of the Fae, Seed of Nostalgia und Threads of Time – mehr dazu gibt es im Artikel.

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Tech

Coinbase x Pokémon

Coinbase hat vorgestern einen Ausblick auf seine Zukunft gegeben und erweitert sein Portfolio auf den ersten Blick doch recht unkonventionell. Denn wie die Überschrift schon vermuten lässt, wird man zukünftig nicht nur Krypto dort traden, sondern auch digital Pokémon-Packs öffnen können. Wer wissen möchte, wie das aussieht, was bekannt ist und warum ich es cool finde, aber auch ein bisschen skeptisch bin, dem empfehle ich den folgenden Artikel.

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Entwicklung

TROT's Really Only Treadmilling – Walking Pads ohne Kack

In einem Anflug von sportlicher Motivation haben wir uns – wie wahrscheinlich einige Haushalte und Büros weltweit – auch eins dieser Walking Pads angeschafft. Nichts Teures, einfach so ein Made-in-China-Ding von Amazon. Jetzt gibt's dazu natürlich auch die passende Made-in-China-App und sind wir ehrlich: Da könnte ich wahrscheinlich auch gleich eine Standleitung in jedes Datencenter dieser Erde einrichten. Also dachte ich mir, dass man das mit ein bisschen Reverse Engineering doch sicher auch eleganter gelöst bekommt, sodass man seine Walking-Sessions irgendwie außerhalb dieser kruden App speichern und auswertbar machen kann. Also mal eine erste Recherche mit Claude angeworfen und das Projekt war schon vorbei, bevor es angefangen hat: Nette Idee Niklas, aber gibt's halt schon und hört auf den Namen TROT (die Abkürzung für TROT's Really Only Treadmilling). Funktioniert einwandfrei und immerhin konnte ich mir noch ein kleines Dashboard dazu bauen, das meine Sessions visualisiert … jetzt müsste ich nur noch anfangen zu laufen.