Mein Liebesbrief an das Kirby CMS – die Vorteile im Überblick
Das Kirby CMS ist für mich persönlich das mit Abstand beste CMS am Markt. Nach unzähligen Projekten damit und einigen selbstgebauten Plugins, Blocks und Blueprints wird es endlich Zeit für eine kleine Zusammenfassung meinerseits, warum es das für mich ist. Die dabei in meinen Augen wichtigsten Vorteile und für welche Projekte ich es empfehlen würde, erfahrt ihr im kompletten Artikel.
Beginnen würde ich diesen kleinen Liebesbrief mit meinen persönlichen fünf Punkten, wieso es in meinen Augen das nahezu perfekte CMS ist. Also starten wir rein.
1. Flexibilität
Kirby punktet mit einer extremen Flexibilität: Egal, ob ich es headless oder regulär verwenden möchte, egal, ob als Basis für einen Blog, eine Website oder einen Shop – es lässt sich herrlich individuell anpassen. Und das von der Modellierung der Daten über die Gestaltung des Panels bis hin zur Ausgabe im Frontend.
Was sich damit so alles bauen lässt, kann man sich beispielsweise auf getkirby.com/love, builtwithkirby.com oder kirbysites.com anschauen.
2. Kirby Blocks
Man nehme einen Pagebuilder wie Elementor, Oxygen oder wie sie alle heißen, wirft jeglichen unnötigen Firlefanz raus und heraus kommen die Kirby Blocks. Gepaart mit dem Layout-Feld ergibt sich daraus eine extrem schlanke und effiziente Möglichkeit, Seiten aufzubauen.
Auf der Kirby-Seite selbst wird es wie folgt beschrieben:
Like LEGO® bricks for your content
Und ich finde, das bringt es exakt auf den Punkt.
Aber natürlich lässt sich die Komplexität der Blöcke auch selbst festlegen: Biete ich beispielsweise nur das Textfeld für die Headline an oder erlaube ich noch die Anpassung von Tag, Größe, Farbe oder Ähnlichem? Das bleibt jedem selbst überlassen und lässt sich individuell an die eigenen Bedürfnisse oder auch den Skill-Level der Pflegenden anpassen.
3. Performance
Das ist, denke ich, einer der größten Punkte, die man bei den Lobeshymnen anführen sollte: Kirby ist out of the box schon extrem performant.
Es ist schnell, weil es eine sehr schlanke Architektur besitzt und den Content standardmäßig ohne die Komplexität einer klassischen Datenbankarchitektur verarbeitet.
Vielleicht kann man es auch so formulieren: Es ist schwierig, eine normale Kirby-Seite zur Schildkröte zu machen, während bei anderen Systemen vielleicht schon ein, zwei schlecht optimierte Plugins dafür ausreichen.
4. Entwicklerfreundlichkeit
Jeder Webentwickler, der zehn Zeilen Code in seinem Leben geschrieben hat, wird mit dem System umgehen können. Der Kern von Kirby basiert auf PHP, das Panel auf Vue.js. Das ist kein Hexenwerk und lässt sich mit ein wenig Sachkenntnis schnell erlernen.
Aber …
5. Dokumentation
… selbst wenn es einmal knifflig wird, dann gibt es immer noch die hervorragende Dokumentation und auch das sehr aktive Kirby-Forum.
Die Dokumentation ist wirklich sehr ausführlich und zeigt mit Code-Beispielen, wie alles funktioniert. Hier wurde ich bisher immer fündig.
Fazit
Für wen ist das CMS interessant? Ich würde mal behaupten, dass jeder, der aktuell auf WordPress, TYPO3, Drupal, Statamic, Craft und wie sie alle heißen unterwegs ist, mit Kirby eine ähnlich gute, wenn nicht sogar bessere Zeit erleben wird.
Auch den Ansatz von Kirby mit dem sehr fairen Lizenzmodell und der Einmalzahlung sehe ich als starke Konkurrenz zu Diensten wie Webflow oder Contentful, denn ich behalte die Kontrolle über meine Seite und habe keine laufenden monatlichen Kosten.
Sollte ich euer Interesse an einer Migration von einem bestehenden CMS zu Kirby oder einer Neuentwicklung mit Kirby geweckt haben, dann schreibt mir gerne unverbindlich an hallo@niklashawener.dev und ich schwärme euch gerne in einem persönlichen Termin noch weiter davon vor.